30 Jahre Veränderung in der Berufswelt

Als ich die 30. Ostschweizer Berufsausstellung moderieren durfte, wurde mir wieder einmal bewusst, wie stark sich die Berufswelt in den letzten drei Jahrzehnten verändert hat.

Die Unternehmenskulturen haben sich massiv gewandelt. Ein einfaches, aber symbolträchtiges Beispiel ist die Einführung der Du-Kultur und der entspanntere Umgang mit Äusserlichkeiten wie Kleidung. Auch die Chancengleichheit hat enorm an Bedeutung gewonnen – das Geschlecht steht heute längst nicht mehr im Vordergrund.

Die Digitalisierung hat uns viele Erleichterungen gebracht, aber auch neue Herausforderungen. Früher war es einfacher, nach der Arbeit abzuschalten und zur Ruhe zu kommen. Heute vermischen sich Arbeit und Freizeit oft, was einerseits Flexibilität bringt, andererseits aber auch die ständige Erreichbarkeit zur Belastung machen kann. Eine zusätzliche Herausforderung sehe ich in den unterschiedlichen Generationen, die heute zusammenarbeiten.

Mein Tipp: Wir müssen aufeinander zugehen und erkennen, wo unsere Stärken und Grenzen liegen. Ältere Generationen bringen wertvolle Erfahrungen mit, während die Jüngeren oft neugierig und offen für neue Ansätze sind. Der Schlüssel ist ein kooperativer Führungsstil, der auf Vertrauen und Respekt basiert.

Und mein persönliches Credo: Arbeit sollte sich so gut anfühlen, dass man sie in 70-80 % der Zeit gar nicht als solche wahrnimmt. Denn nur so kann man wirklich aufblühen und erfolgreich sein.

 
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Macht New Work glücklich?

Die Macht von New Work: Mehr Glück im Job?
Studien zeigen, dass mentale Gesundheit und Glücksgefühle stark von unseren beruflichen Beziehungen abhängen. Als Herdentiere brauchen wir soziale Kontakte und den Austausch mit Kollegen. Doch wie viel davon benötigen wir wirklich? New Work bietet mehr Autonomie und Freiheit für Arbeitnehmende, ist aber auch mit Nachteilen verbunden: Übermäßiges Homeoffice bspw. kann langfristig ungesund und unglücklich machen.
Ohne angepasste Führungskultur funktioniert New Work langfristig nicht – Mehr dazu im Beitrag im neuen Magazin der Säntis-Schwebebahn AG
 
 
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Glück kann erlernt werden – und Träume helfen dabei!

Glück kann erlernt werden – und Träume helfen dabei! Als aktiver Gestalter des Lebens bin ich davon überzeugt, dass man sich kontinuierlich persönlich weiterentwickeln kann. Zum Beispiel über die Kultivierung positiver Eigenschaften. Das braucht zwar Wille und Anstrengung, lohnt sich aber, denn glückliche Menschen haben unter anderem mehr Sinnerlebnisse und wer will das schon missen 😉 Mehr zum Thema im Video.

Ausschnitt aus Video